Tonspuren

– Popblog

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Buvette in Mexiko

bu Kopie Benedikt Sartorius. Journalist und Popkulturist.

Der neue Clip von Buvette klatscht sich durch mexikanische Landschaften.

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Gitarrenmusik

gitt Benedikt Sartorius. Journalist und Popkulturist.

Wie geht es eigentlich der Gitarrenmusik im Jahr 2014? Ganz gut – dank neuer Musik von Real Estate, The War on Drugs und St. Vincent. Eine kleine Videoschau mitsamt dem Blick in den Rückspiegel.

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Pop-Geschichten

BiEO5r7IYAAozw9 Benedikt Sartorius. Journalist und Popkulturist.

Seit einiger Zeit zählt das Buch «Yeah Yeah Yeah – The Story of Modern Pop» des Saint-Etienne-Musikers und Journalisten Bob Stanley zu meinem festen Reisegepäck. Der schwere Band enthält die überaus kurzweilige Geschichte der «Popmusik», die 1952 ansetzt – als der NME in England die erste Single-Hitparade veröffentlichte –, und die den Endpunkt in der Erfindung von Napster und iTunes findet. 

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Bradford Cox: «Teenage» (OST)

youth Benedikt Sartorius. Journalist und Popkulturist.

VHS- und Kassetten-Träume: Der Deerhunter-Sänger Bradford Cox imaginiert auf dem Soundtrack zum Dokumentarfilm «Teenage» eine schummrige Vergangenheit.

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Die Wundertüten-Kilbi 2014

Bh81qvJIUAAxNgf Benedikt Sartorius. Journalist und Popkulturist.

Zurück zur Wundertüte: Das Programm der 24. Bad Bonn Kilbi setzt vermehrt auf Unbeschriebenes.

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Die Bad Bonn Kilbi 2014

kilbi2014 Benedikt Sartorius. Journalist und Popkulturist.

Heute verkündet Daniel «Duex» Fontana in Düdingen das Programm der Bad Bonn Kilbi 2014. Wer tritt alles auf? Wie gestaltete sich die Programmierung im Haifischbecken Festivalgeschäft? Und wie schnell sind die Pässe dieses Jahr ausverkauft? Antworten gibts ab zehn Uhr direkt aus dem Klubhaus.

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Tonspuren

Tapes for Benedikt (nach Christian Marclay, Sarah Stähli, 2010) Benedikt Sartorius. Journalist und Popkulturist.
Tapes for Benedikt (nach Christian Marclay, Sarah Stähli, 2010)

«Ich wünsche mich dahin zurück, wo’s nach vorne geht», singt die Gruppe Ja, Panik im Titellied ihres neuen Albums «Libertatia». Dahin zurück, wo es nach vorne oder zumindest zur Seite geht: das wünschte ich mir Ende Oktober, und ich entschied mich, die Online-Redaktionsstelle beim Berner «Bund» aufzugeben. Denn meine Zeit möchte ich künftig vermehrt wieder für das verwenden, was mich seit jeher am meisten interessiert: das Schreiben von musikjournalistischen Artikeln und das Verfolgen von popkulturellen Spuren.

Dies soll sich auch in diesem Blog niederschlagen: Er heisst «Tonspuren». Der sound of music wird hier aufgespürt, ausführlich beschrieben und – hoffentlich – auch in den Kommentarspalten diskutiert.

In der Regel entsteht «Tonspuren» im Atelier von Norient im Berner Progr. Man wird sich auch austauschen – und darauf freue ich mich sehr.

Viel Freude wünsche ich Ihnen und danke fürs Lesen,

Benedikt Sartorius

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Beck: «Morning Phase»

beck291112w Benedikt Sartorius. Journalist und Popkulturist.

Der Sänger wacht auf, nach einer langen Nacht im Sturm, blinzelt und fragt scheu: Können wir nochmals von vorne beginnen? Sechs Jahre nach seinem letzten Studioalbum «Modern Guilt» stellt Beck diesen Wunsch nach einem Neubeginn an den Anfang seiner neuen Platte «Morning Phase» – und greift auf die milden kalifornischen, immer leicht mystifizierten Folk-Harmonien zurück, die auch schon «Sea Change» beseelten.

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Young Fathers: «Dead»

young fathers 1 high Benedikt Sartorius. Journalist und Popkulturist.

Gequetschte Harmonikaakkorde füllen den leeren Raum. Es sind traurige
Akkorde, die im einsetzenden Tribalbeat, den widerhallenden Klagestimmen, den Subbässen und Raps nach und nach untergehen. Der Track schlägt immer neue Haken, bis der Sänger beinahe feierlich den Satz «AK-47 take my brethren straight to heaven» immer und immer wieder wiederholt, während sich der stotternde Beat überschlägt. Vor den Kalaschnikows, die die besungene Brüderschaft direkt in den Himmel schiessen, hilft keine Flucht, es gibt keinen Ausweg, «ohyaiehyayoi». Frieden können die Getriebenen, die den Song «No Way» verantworten, nicht finden. Und wir stehen erst bei Minute drei einer dichten und fordernden Popplatte. «Dead» heisst diese, der Name der Combo: Young Fathers.

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Ja, Panik: «Libertatia»

image-653280-galleryV9-opyp Benedikt Sartorius. Journalist und Popkulturist.

Selten ging einem ein Album so ans Lebendige wie «DMD KIU LIDT» der Gruppe Ja, Panik. Die Freunde der Angst um den Texter, Sänger und Gitarristen Andreas Spechtl wagten sich mit ihrer «Depressionsoper» nahe an den Abgrund, so nah, dass die Stille, die das Album beendete, dringend benötigt wurde. Das war vor drei Jahren.

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Jeans For Jesus: «Jeans For Jesus»

j4j1 Benedikt Sartorius. Journalist und Popkulturist.

Es war Sommer – und die Sonne schien hell und grell. So hell und froh wie das Lied «Estavayeah» der damals mysteriösen Band Jeans For Jesus. Doch natürlich war da, wie bei fast jedem guten Popsong, mehr unter der Oberfläche zu entdecken. Denn da war ein schattiges Erzähler-Gemüt zu vernehmen, das ganz am Schluss feststellt: «Oh Baby, i bi müed». Geschenkt, dass hier die Party-Vuvuzela ein schlappes Geleit anstimmte. Es wurde Herbst – und die Single «Nie Meh» akzentuierte das leicht depressive, verletzliche und sensible Element der vier Berner, die nach diesen Vorboten Ende Januar endlich ihr Debüt veröffentlichten.

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